BERUFSZEIT
zeitgeschichtliche Veränderungen im Berufsleben
Sonderausstellung September 2009 – Mai 2010 im Heimatmuseum Worben
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Kontakt:
Offen:
Eintritt frei
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032 384 27 50
076 315 53 13
im Schulhaus
Oberer Zelgweg 4
3252 Worben
jeden 2. Sonntag des Monats, 14-17 Uhr
Eintritt frei
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Viele Berufe verändern sich mit der Zeit. Im Heimatmuseum Worben werden schwergewichtig vier fürs Seeland typische Berufe beleuchtet: Die Uhrenindustrie, die Zuckerproduktion, das Sattlerhandwerk und die Käseherstellung in ihrer Entwicklung.
Nicht fehlen dürfen gemalte Bilder einer Worbener Künstlerin. Wie in jeder Sonderausstellungssaison begleiten Workshops und Events die dauerhafte Dokumentation. Freuen Sie sich auf mehrmalige Besuche im Heimatmuseum Worben!
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Vernissage: 11. September 2009 ab 18 Uhr
Uhrmacherhandwerk mit Alexandra Schneider, die auch am 11. Oktober an der Arbeit ist.
Ausstellung bis 30.10.2009
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Alexandra Schneider ist Uhrmacher Praktikerin
Ich war auf der Suche nach einer Lehrstelle und nach verschiedenen erfolglosen Schnupperlehren bei anderen Berufsarten gab mir mein Vater den Tipp, ich könnte in der Firma ETA SA Grenchen den Beruf Uhrmacherin anschauen.
In der ETA SA durfte ich eine grosse Taschenuhr auseinander schrauben (demontieren) und wieder zusammen schrauben (montieren). Und da in der Lehre auch noch Mikromechanik gelehrt wird, durfte ich auch einiges in diesem Bereich herstellen (Drähte biegen zu einer bestimmten Form-Vorgabe).
Da ich bereits früher allerlei Geräte zu Hause einmal aufgeschraubt oder geöffnet habe ohne dabei etwas kaputt zu machen, gefiel mir das demontieren der Uhr sehr. Wenn ich eine Uhr von aussen betrachte, gefällt sie mir nicht, denn am meisten fasziniert mich das Innenleben einer Uhr.
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Was ich heute als Uhrmacher Praktikerin tue:
Ich bekomme Quarz- und mechanische Uhren, die bei der Qualitätskontrolle durchfielen oder nicht wasserdicht sind. Ist eine Uhr stehen geblieben oder läuft sie nicht richtig, muss ich den Fehler finden und beheben. Ist eine Uhr nicht wasserdicht suche ich nach der undichten Stelle. Hat das Gehäuse Kratzer poliere ich dessen Oberfläche je nach Materialart oder ersetze es.
Am Schluss, wenn die Uhr wieder läuft und dicht ist, kontrolliere ich noch den Gang der Uhr damit diese präzise läuft.
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8. November 2009 14-17 Uhr Workshop Zuckerguss mit Daniel Bandi
Verziehren Sie in diesem kostenlosen Workshop Ihren Lebkuchen unter Anleitung von Daniel Bandi - die Fotos werden bis Ende Dezember im Heimatmuseum Worben ausgestellt!
Worbe-Beck
Bandi GmbH
Hauptstrasse 56
3252 Worben
032 342 47 46
Bäckerei Bandi in Worben, Daniel Bandi:
Ich wollte schon sehr früh Bäcker werden.
Schon in der Schulzeit backte ich leidenschaftlich gerne.
So lernte ich von 87-90 in Biel-Bözingen Bäcker-Konditor.
Nach der Lehre arbeitete ich in diversen Bäckereien, bis ich mich 1999 selbständig gemacht habe, zuerst in Müntschemier, dann in Leukerbad und zuletzt in Biel.
Am 01.01.2009 übernahm ich schliesslich von Herrn Reichmuth die Bäckerei in Worben, wo ich jetzt hoffe, die Bevölkerung mit meinen Backkünsten glücklich zu machen.
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13. Dezember 2009 von 14 - 17 Uhr: Kinderprogramm
Zuckerhäuschen & Märchenstunde mit Regine Holzer
Bewundern Sie die ausgestellten Fotos vom Workshop Zuckerguss und das Zuckerhäuschen von Daniel Bandi während Ihr Kind in seine Märchenwelt abtauchen kann.
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10.1.2010 Sattlerhandwerk 14-17 Uhr
Mit dem Sattler Andreas Studer aus Aegerten
Bereits in jungen Jahren wusste Andreas Studer, dass er eines Tages den Beruf des Sattlers erlernen würde. Durch seinen Vater, der ein begeisterter Turnierfahrer war, wuchs Andreas mit Pferden und dem Reit- und Fahrsport auf.
So fing Andreas bereits im Kindesalter mit dem Reiten und Fahren an und entschied sich dann, als er älter war, für die Berufslehre als Sattler.
Beim Umgang mit den Pferden, ist natürlich der Sattler nicht wegzudenken, denn es gibt immer etwas, das man an Zaum, Sattel oder Geschirr reparieren muss.
In die Lehre ging er bei Sattler Hans Zaugg in Ried bei Kerzers. Nach einer dreijährigen Berufslehre begann Andreas, sich langsam aber sicher selbstständig zu machen. Er war zum Teil angestellt und zum Teil arbeitete er zu Hause am Aufbau einer eigenen kleinen Sattlerwerkstatt.
Sich eine Existenz aufzubauen braucht natürlich seine Zeit und so kam es, dass im Jahre 2000 Andreas seine eigene kleine Sattlerei eröffnen konnte. Seitdem werden an der Mattenstrasse 13 in Aegerten, wunderschöne Pferdegeschirre, Reit- und Fahrzäume hergestellt, sowie Reparaturen und Sattlerarbeiten aller Art vorgenommen.
Im Sommer 2010 wird in Andreas Sattlerei bereits das 10 jährige Jubiläum gefeiert.
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14.2.2010 Käserhandwerk 14-17 Uhr
Es gibt eine Informationsausstellung über die Käser, deren Beruf und die Produkte. Anwesend werden Hansueli Grossenbacher und Walter Graf sein - beide aus Worben. Sie stehen dann für Auskünfte über den Beruf, die Weiterbildung und die Produkte zur Verfügung.
Daneben gibt es eine Käsedegustation, begleitet von den Berufsleuten mit Erklärungen
Hansueli Grossenbacher, geboren 20. April 1930
Meine Eltern zogen am 1. Mai 1927 in die Käserei Worben ein. Während meiner Schulzeit half ich oft meinen Eltern im Betrieb, so dass ich nach Schulaustritt den Beruf als Käser erlernen wollte. 1950 Lehrabschluss, 156 Meisterprüfung. Ab 1958 Milchkäufer bis 1987.
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Walter Graf:
Betriebsspiegel Käserei Werdthof
Milchlieferanten:6
Milchmenge pro Jahr: 1 240 000kg
Verarbeitung:
Milch für Greyerzer: 680 000kg ergibt 60 000kg Käse
Milch für Weisskäse: 20 000kg ergibt 2 000kg Käse
Industriemilch: 540 000Kg
Warum erlernte ich den Käserberuf:
Ich wuchs in der Käserei Werdthof auf und konnte schon früh meinem Vater zusehen was alles aus Milch gemacht werden kann.
Für mich war schon früh klar dass ich Käser werden möchte.
Aus Milch verschiedene Lebensmittel herzustellen ist eine tägliche Herausforderung .
Die Kontakte mit verschiedenen Kunden sowie mit meinen Milchlieferanten bringt viel Abwechslung in meinen Berufsalltag.
1977 übernahm ich die Käserei Werdtof als Milchkäufer.
Walter Graf
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14.3.2010 Vernissage der kunstschaffenden Worberin Esther Fiechter-Hutmacher 14-17 Uhr
Weitere Ausstellungsdaten jeweils 14-17 Uhr:
Samstag, 20. März 2010
Sonntag, 11. April 2010
Samstag, 24. April 2010
Samstag, 15. Mai 2010
Warum ich male:
Esther Fiechter-Hutmacher, geb. 2.11.1954, Hauptstrasse 10, 3252 Worben
"Die Welt immer wieder neu sehen - was gibt es schöneres"
Malen, ein faszinierendes und unbegrenztes Hobby
Ich kann:
- mich dabei erholen
- Kraft tanken
- Stress abbauen
- Ärger verarbeiten
1979 lernte ich in diversen Kursen bei Heidi Illi, Porzellanmalerin, Biel, die klassische Meissener Porzellanmalerei.
1990 ergänzte ich das Porzellanmalen mit Lüster und moderner Elementen bei Josette Müller, Studen.
1994 - 1998 kreierte ich Porzellanschmuck und dekorierte Porzellan-Gebrauchsgegenstände für Vreni Sigrist's Gschänklädeli.
1999 bis heute lerne und vertiefe ich bei Ursula Gasser, Kunstmalerin, Bundkofen, neue Techniken im Porzellanmalen und wie Glas verziert und bemalt wird.
2002 malte ich bei Erwin Eggimann, Kunstmaler, mit Acrylfarben.
Im Mai 2005 vertiefte ich mein Können in einer Malwoche in der Toscana, bei Martin Bär, Kunstmaler.
Seit 2006 besuchte ich bis heute verschiedene Kurse in Acryl- und Aquarellmalen bei der Kunstmalerin Denise Schwander, Biel
2008 übte ich in Malseminaren in Holland den Umgang mit Ölfarben um Pflanzen und Tierbilder zu malen. Landschaften in Oel lernte ich bei Ursula Gasser/Housi Bachmann.
Intensives Auseinandersetzen mit den Werkstoffen Porzellan, Glas, Aquarell, Acryl und Ölfarben (Landschaft, Objekt, Architektur, Pflanzen)
Ich danke meiner Familie für die notwendige Freizeit, die ich zum Malen brauche. Das unabdingbare Verständnis, wenn ich nicht zuhause bin und wieder einmal einen Kurs besuche.
Worben, im Frühling 2009
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Was das Museum zum Heimatmuseum Worben macht: Die Permanentausstellung mit Alltagsgegenständen aus der Zeit unserer Vorfahren stellt sich vor:
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Was ist ein Rosenchüechli-Eisen? Wissen Sie, wozu ein Schlitzröhrenputzer oder ein Dünkelbohrer verwendet wird? Möchten Sie einen Aufsatz über eine Schulreise vor 50 Jahren lesen?
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Wir zeigen Küchengeräte aus Urgrossmutters Zeiten beispielsweise ein Rosenchüechli-Eisen, Zitronenraspel, Trädler zum Herstellen von Strüblis, Holzofen-Kaffeebohnenröster, Zeitungspapier-Brikettpresse, Velospeichenspanner und Chramerschiene.
An interessanter Küchenliteratur bieten sich Schriften an wie "Der Liqueur- und Branntwein-Fabrikant" (1847)" oder "Berner Kochkunst für Frauen und Töchter" (1894) aber auch "Kochbuch der einfachen Hausfrau" (1905) und "Praktisches Handarbeitsbuch" (1924).
Auch die Brot- und Guetzlibäckerei mit den schon für produktiveres Arbeiten konstruierten Werkzeugen und Formen dürfen nicht fehlen.
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Wir beherbergen eine komplette Sammlung an Lesebüchern der Bernischen Grundschule von 1824 bis heute. In der Leseecke können Sie sich gemütlich niederlassen und sich in 1950er Jahre zurückversetzen lassen.
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| | Handwerkzeuge des Bauernstandes sind fast vollständig vertreten. Sie sehen den legendären Kleesamen-Rechen, Blackenstecher, Schlitzröhrenputzer, das Kännelier-Eisen aber auch die Reuthacke, den Dünkelbohrer und den Hüüfli-Rechen. |
| | Ehemalige Handwerkzeuge der alten Berufe sind in grosser Anzahl zu bestaunen. Die Präzision und die ausgeklügelte Mechanik der kunstvoll gefertigten Handwerkzeuge vor Beginn des industriellen Zeitalters faszinieren uns. Es juckt einen in den Fingern, mit den Sattlerwerkzeugen selber eine Lederarbeit mit der Nähzange an die Hand zu nehmen. Aber auch die Werkzeuge der Schuhmacher-, Maurer-, Schreiner- und Zimmerleute, wie auch der Wagner, Schmiede und Schlosser versetzen uns in die "gute alte Zeit" zurück. Wir finden da Schindelmesser, Dachdeckerhämmer, welche fast wie Kunstwerke aussehen, aber auch Holzhobel zur Herstellung von Fenstern, Türen und Schränken. Eine 200-jährige Drechslerdrehbank sticht dem Betrachter angenehm ins Auge. |
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Die permanente Ausstellung widerspiegelt wesentliche Teile unserer Kultur aus den vergangenen 200 Jahren im Berner Seeland. Aus der Familie, der Schule und der Berufswelt präsentieren sich rund 3000 Exponate - zum Teil echte Unikate - auf über 600 Quadratmetern.
Verlangen Sie telefonisch oder übers Internet Sonderführungen durch das Museum und Sie erfahren die Hintergründe.
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Homepage Gemeinde Worben
Kontaktformular
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| Kontakt: |
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032 384 27 50 076 315 53 13 |
| Offen: |
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jeden 2. Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr |
freier Eintritt
im Schulhaus, Oberer Zelgweg 4
3252 Worben
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